Helle Großsilber

Bilder: Kathrin Haberl (2) // Daniel Kronbichler (3)

Rasseportrait

Bereits im 17. Jahrhundert wurden silbergraue Kaninchen in England und Frankreich beobachtet. Im 18./19. Jahrhundert wurden Silberkaninchen als eigene Unterrasse der Pelzkaninchen betrachtet.
Die ersten französischen Silberkaninchen mit sehr hellem Fellhaar mit dunkler Färbung an Schnauze und Füßen (Champagne Silber) gelangten Ende des 19./ Anfang des 20. Jahrhunderts nach Deutschland und in die Schweiz. Diese Tiere bildeten die Grundlage für die Rasse Helle Großsilber. (Die Bezeichnung Helle Großsilber wurde noch in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts eingeführt.) 

Normalgewicht: 4,50 - 5,50 kg



↗Helle Großsilber werden in der ↗Roten Liste gefährdeter einheimischer Kaninchenrassen von GEH und ZDRK in der Kategorie "Beobachtung" geführt. (Stand 2024; Als "einheimisch" werden dabei Kaninchenrassen definiert, die bereits vor 1949 in der heutigen BRD entstanden sind oder dort gezüchtet wurden und einen landwirtschaftlichen Nutzen haben oder hatten.)